Darmstadt

Da_Google_News

Loading...

Polizeipresse.de - Polizeipräsidium Südhessen

DA_AKTUELL

DEM LICHT ENTGEGEN

Die Künstlerkolonie-Ausstellung 1914

Auf den Tag genau 100 Jahre nach der historischen Großausstellung präsentiert die Übersichtsschau mit Werken u.a. von Bernhard Hoetger, Albin Müller, Arnold Mendelssohn und Elizabeth Duncan die ganze Bandbreite des kreativen Schaffens der Künstlerkolonie Darmstadt kurz vor dem Ersten Weltkrieg, welche das Bild des Gesamtkunstwerks Mathildenhöhe bis heute prägt.

     17.05.2014          14.09.2014     

 Die Jubiläumsschau zur Künstlerkolonie-Ausstellung von 1914 auf der Mathildenhöhe Darmstadt – der letzten historischen Großausstellung nach 1901, 1904 und 1908 – präsentiert mit Werken von Albin Müller, Bernhard Hoetger, Elizabeth Duncan, Friedrich Wilhelm Kleukens, Emanuel Josef Margold, Arnold Mendelssohn und Heinrich Jobst das ganze Spektrum kreativen Schaffens von der Architektur und Malerei über Skulptur und Angewandte Kunst bis hin zu Musik und Tanz. Historische Dokumente und Kunstwerke beleuchten den Stellenwert dieser Leistungsschau vor dem großen Krieg.

Als krönender Abschluss der wegweisenden Kultur- und Wirtschaftsförderung des hessischen Großherzogs Ernst Ludwig im Zeichen der Lebensreform wurde die letzte Ausstellung der Künstlerkolonie Darmstadt vor 100 Jahren – am 16. Mai 1914 – eröffnet. Kurz vor dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs war auf der Mathildenhöhe Darmstadt im Sommer 1914 ein harmonisches Zusammenspiel von Architektur, Baukunst, Malerei, Skulptur, Angewandter Kunst, Gebrauchsgrafik, Textilkunst, Musik und Tanz zu sehen, zu hören und zu erleben.

 Erst diese Ausstellung der Künstlerkolonie Darmstadt hat das heute noch erlebbare Gesamtbild der Mathildenhöhe als Ort der Architektur, der angewandten und freien Künste abgerundet. Viele der heute ikonischen Elemente wie Bernhard Hoetgers „Platanenhain“, Friedrich Wilhelm Kleukens’ Mosaik „Kuss“, seine Sonnenuhr und der Portalschmuck des Hochzeitsturms, sowie Albin Müllers Lilienbecken, Mosaiknische und der „Schwanentempel“ entstanden für die letzte Präsentation der Künstlerkolonie Darmstadt.

Einige Zeugnisse der Ausstellung von 1914 sind heute jenseits der Mathildenhöhe zu finden. So befindet sich seit 1926 das imposante Ausstellungsportal, „Löwentor“ genannt, vor der Rosenhöhe: Die sechs Löwen von Hoetger stehen auf hohen Backsteinpfeilern der 1920er Jahre, während die Originalsäulen von Albin Müller mit einem Betonarchitrav aus den 1930er Jahren den Eingang zum Hochschulstadion im Süden der Stadt bilden.

Neben diesen bekannten Werken werden weitere, heute nicht mehr existierende Bauensembles der historischen Ausstellung präsentiert. So wurde östlich des Ausstellungsgebäudes Mathildenhöhe von Albin Müller eine dreigeschossige Mietshäusergruppe errichtet, die aus acht Gebäuden mit insgesamt 37 Wohnungen und acht Ateliers bestand und in denen ebenso moderne wie kostengünstige Inneneinrichtungen zu bewundern waren.

Nach den Künstlervillen der ersten Künstlerkolonie-Ausstellung von 1901 und den Arbeiterhäusern der Hessischen Landesausstellung 1908 zeigte Albin Müllers Miethäusergruppe samt Innendekoration 1914 eine sachlichere Gestaltung, die in Einklang mit den wichtigsten Tendenzen des Neuen Bauens stand und sich an aktuellen Wohnraumbedürfnissen orientierte. Sie umfasste zugleich städtebaulich die Stadtkrone mit ihren Baukörpern, wurde jedoch bis auf einen Ateliertrakt im Zweiten Weltkrieg zerstört.

Um den Geist der Künstlerkolonieausstellung von 1914 lebendig werden zu lassen, präsentiert das Museum Künstlerkolonie sowohl Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen, Schmuck und Fotografien aus der Städtischen Kunstsammlung Darmstadt als auch wertvolle Leihgaben aus öffentlichen und privaten Sammlungen. Sie zeugen vom ungebrochenen Optimismus der Moderne, der in der Künstlerkolonie Darmstadt bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs herrschte und der noch heute auf der Mathildenhöhe Darmstadt spürbar ist.

Kurator: Dr. Philipp Gutbrod, Sammlungskonservator und Kurator, Institut Mathildenhöhe Darmstadt Quelle: Mathildenhöhe Darmstadt TERMINE DER AUSSTELLUNG Freitag, 16.05.2014, 18:30 Uhr Vernissage: Dem Licht entgegen – Die Künstlerkolonie-Ausstellung 1914



Darmstädter Tage der Fotografie

Reflexion – Ästhetische Referenzen

Vom 25. bis zum 27. April gibt es die 8. Ausgabe der Darmstädter Tage der Fotografie. Das Festival bietet erneut Ausstellungen an 10 Orten in Darmstadt – vom Museum Künstlerkolonie über die Centralstation bis zur Kunsthalle. 51 Künstler und Fotografen aus 13 Ländern sind mit ihren Werken vertreten. Rund um die Ausstellungen bietet das Wochenende ein vielfältiges Programm mit Verleihung des Merck-Preises, dem Symposium, sowie Workshops und Führungen. Und Gelegenheit zum Feiern und gegenseitigem Austausch bietet sich beim Künstleressen und der Festivalparty.



Darmstadt Führungen 2014/2015

Darmstadt ist…Wissenschaft
Darmstadt ist…Kultur
Darmstadt ist…Leben 

Entdecken Sie Darmstadt mit einer Führung aus dem öffentlichen Programm. Ob Wissenschaft, Kultur oder Leben - zu allen Themen gibt es in Darmstadt Führungen und Rundgänge. "Darmstadt zum Kennenlernen", "Mit Martha über die Mathildenhöhe" oder "Mit ESOC nach den Sternen greifen", entscheiden Sie, welche Facette von Darmstadt Sie zuerst kennen lernen möchten.




Aktive Ferien 2014

Die Jahresbroschüre „Aktive Ferien 2014 – Da mach ich mit“ ist ab sofort erhältlich. Das gedruckte Programm liegt in einer Auflage von 4.000 Stück in Schulen und Kindertagesstätten, in den städtischen Verwaltungsgebäuden und im Bürgerinformationszentrum im Neuen Rathaus am Luisenplatz aus.


Im Vergleich zu den Vorjahren ist die Broschüre wesentlich umfangreicher geworden und beinhaltet rund 130 Angebote, die es den Kindern und Jugendlichen ermöglichen, die Ferienzeit abwechslungsreich, spannend und zugleich entspannend zu gestalten.
Sie hat ein neues Format und ein neu gestaltetes Gesicht bekommen. Piktogramme weisen auf die Merkmale der einzelnen Angebote hin, wie etwa Barrierefreiheit oder Angebote für Mädchen oder Jungen. Neu ist auch die farbliche Zuordnung nach Stadtteilen, die einen schnellen Überblick ermöglicht.

„Dieses flächendeckende und familienfreundliche Ferienangebot in Darmstadt hat einen hohen Stellenwert und ist ein wichtiger Beitrag zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, soJugenddezernentin Barbara Akdeniz. „Die Wissenschaftsstadt Darmstadt baut dieses Angebot kontinuierlich aus. Dieses abwechslungsreiche Programm ist auch Dank des großen Engagements der freien Träger, Vereine und Verbände realisierbar. Besonders wichtig ist uns, dass alle Kinder und Jugendlichen an unseren Ferienspielen teilnehmen können. Daher möchte ich noch einmal auf die bestehenden Fördermöglichkeiten aus dem Sozialfond und dem Bildungs- und Teilhabepaket aufmerksam machen“ so Stadträtin Akdeniz weiter.

Das Jugendamt der Wissenschaftsstadt Darmstadt veranstaltet in diesem Jahr zum vierten Mal die Waldgeister-Ferienspiele, eine Kooperationsveranstaltung mit sieben Darmstädter Unternehmen im Rahmen der „NetzWerkStadt“. Premiere haben die Wintergeister mit Angeboten für die kalte Jahreszeit: Schlittschuhlaufen, Schneeballschlacht, Theater spielen oder Plätzchen backen.
Darüber hinaus werden in Kooperation mit dem Verein KuBuS e.V. unterschiedliche Freizeiten im Albert-Schweitzer-Haus in Lindenfels und zahlreiche Tagesveranstaltungen angeboten.

Anmeldungen für die Ferienmaßnahmen des Jugendamtes der Wissenschaftsstadt Darmstadt sind ab dem 20. Januar bei der städtischen Kinder- und Jugendförderung in der Frankfurter Straße 71, Zimmer 1.47 H, möglich. Für die Freizeiten und Veranstaltungen der freien Träger erfolgt die Anmeldung direkt beim jeweiligen Anbieter.

ILLUSTRES DARMSTADT

DARMSTADT 2113
Dystopisches Darmstadt

Wie sieht das Darmstadt des Jahres 2113 aus? Wird die Stadt von Cyborgs, Robotern und Aliens bevölkert sein? Müssen wir Menschen mit Gasmasken auf die Straße gehen? Wird das die große Mode sein? Werden Superreiche in fantastischen Wolkenkratzer-Penthäusern leben, während die Massen in unterirdischen, von Versorgungsrohren durchzogenen Slums hausen? Wird eine Magnetschwebebahn die Stadt in 100 Metern Höhe durchziehen? Oder werden wir fliegende Stadtbusse haben? Wird es einen Büchner-SpacePort geben, der die Erde mit Kolonien auf andern Planeten und fremden Zivilisationen verbindet?
Diesen (und vielen anderen) Fragen zur fernen Zukunft der Stadt widmet sich der  Zeichner Ingo „Kriminalkin“ Lohse


Dystopisches Darmstadt
...wurde als Teil eines illustrierten Darmstädter Bildbandes geschaffen und als Facebook-Project mit anderen Beteiligten fortgesetzt. Es entstanden Texte, Fotos und ein Soundtrack zum Thema. Ein 4-seitiger Artikel erschien im Oktober 2012 im Darmstädter P-Magazin und es wurde ein Kalender für 2013 daraus. Als Abschluss des Projektes findet zur Zeit eine Dauerausstellung statt.
Facebook:

Tumblrblog:

Neunmalsechs-blog:

T-shirts bei redbubble:




Eine dystopische Gesellschaft ist in der Regel charakterisiert durch eine diktatorische Herrschaftsform oder eine Form repressiver sozialer Kontrolle. Typische Charakteristika einer Dystopie: Dem Individuum ist durch mechanisierte Superstaaten jegliche Freiheit genommen, die Kommunikation der Menschen untereinander ist eingeschränkt oder anderweitig gestört und das Bewusstsein der eigenen Geschichte und/oder eigener Werte gekappt. Mehr auf  WIKIPEDIA



Oberwaldhaus Darmstadt


Eine bewegte Geschichte


Erbaut wurde es im Jahre 1901 als Gaststätte. Am 11 Mai eröffnete es, durch Hr. Wilhelm Hohlfeld, dann zum ersten mal seine Pforten. Viele Hunderte Darmstädter pilgerten zum Festessen, und genossen das für damalige Zeiten einmalige Ambiente. Doch das Glück währte nicht lange. Während und nach dem Zweiten Weltkriege beschlagnahmtem die Amerikaner das Gebäude und nutzen es zur Unterbringung der Soldaten. Nachdem die Amerikaner abgezogen waren wurde es in ein Heim für deutsche Flüchtlinge umfunktioniert.

Dann war lange Ruhe um das inzwischen verfallene Gemäuer am Steinbrücker Teich, große Pläne für eine Gastwirtschaft scheiterten u.a. daran, daß die Abwässer in einer eigens für den Neubau zu erreichenden Leitung über den Buckel nach Darmstadt gepumpt werden müssen. Doch einige Idealisten aus der städtischen Bauverwaltung darunter der damalige Baudezernent Dr. Herbert Reißer wollten es in Selbsthilfe und ohne viel Geld anpacken. Das Projekt scheiterte dann an den Kosten für die sanitären Einrichtungen, doch das Haus war jetzt zum Teil nutzbar, und der Stein war ins Rollen gekommen.

Am 15. März 1975 war dann endlich Premiere im wiederaufgebauten Oberwaldhaus. Spaziergänger und Ausflügler hatten wieder ihren beliebten Rastplatz. Mit den Jahren ging's jedoch bergab.

Die Stadt als Eigentümer hatte Ärger mit den Pächtern, es gab viele Wechsel. Im Herbst 1985 wurde die Gaststätte, aufgrund rückständiger Zahlungen, geschlossen. Die Stadt beschloß das Oberwaldhaus zu verkaufen. Im Februar 1986 war der Verkauf an den kroatischen Gastronom beschlossenen Sache. Neueröffnung war kurz darauf im Juli 1986.

Bis zum heutigen Tag ist es immer noch ein sehr beliebtes Ausflugsziel für die Städter aus der Rhein-Main Region, was nicht zuletzt den Eigentümern Andelko & Radvanka Sosic zu verdanken ist.Bekannt ist das Haus auch als Drehort für die damals beliebte Drombusch-Serie


Darmstadt, Oberwaldhaus, 1925

Oberwaldhaus mit Steinbrücker Teich 1914

Beliebte Posts

Werbung