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Datterich Festival 2015

Darmstadt feiert den Datterich!

Datterich-Parcours am 13.6.2015. Gesucht: Ihre Ideen, Skizzen, Projekte!
Im Mittelpunkt des Datterich-Festivals stehen die Darmstädterinnen und Darmstädter selbst. Am 13.6.2015 verwandeln wir Darmstadt zwischen 16 und 4 Uhr in Datterich-Land. An allen möglichen und unmöglichen Orten sollen Szenen aus / Assoziationen zum Stück aufgeführt werden. Und zwar von Ihnen! An Ihren Lieblingsorten! Denkbar ist alles, Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt: Ob Datterich-Choral in der Stadtkirche, Lesung im Wohnzimmer, Puppentheater im Hobby-Keller oder BBQ im Schrebergarten. Wir werden ALLE Beiträge in den szenischen Parcours integrieren: Mit Ihrer Hilfe wird der 13.6.2015 die wuchernde Form einer »Langen Nacht des Datterich« annehmen.
Wenn Sie sich beteiligen wollen, bitten wir um eine Benachrichtigung unter parcours@datterich-festival.de – wir freuen uns auf Ihren Beitrag!


Datterich-Festival Konzeptpapier



Darmstadt bekommt ein Datterich-Festival! Ein Festival, das verschiedene Perspektiven auf den Datterich zulässt; ein Festival, das eine neue Auseinandersetzung mit dem Niebergallschen Stück begründet: jung und alt, künstlerisch und wissenschaftlich, urban und partizipatorisch; ein Festival, auf dem es neben Theater und Literatur auch von bildender Kunst, Architektur und Musik wimmelt; ein Festival, das die Darmstädter und ihre ganze Kulturszene versammelt.

Was aber ist von einem Datterich-Festival zu erwarten? Einen ersten Eindruck vermittelt dieses Appetithäppchen. Verschiedene Darmstädter BürgerInnen wagten und meisterten das Experiment, die berühmte Szene zwischen Schmidt und Datterich im Wirtshaus (Erstes Bild, Vierte Szene) vor laufender Kamera zu lesen.

U.a. wirken in dem Film Jochen Partsch, Daniela Wagner, Fritz Deppert, Iris Stromberger, Werner Durth, Jörg Dillmann, Ugur Bozkurt, Jan Wiest, Steffen Andrae und Andreas Rauscher mit.

Regie führte Axel Röthemeyer. Der Film wurde in Auftrag gegeben von „Datterologische Gesellschaft e.V." (Vorstand: Petra Schroeter-Lütje, Silke Peters, Gösta Gantner, Jonas Zipf).

Kontakt: info@datterich-festival.de


Ich bin besser, als mei Ruf, des vasichr‘ ich Sie.

Datterich Portal der TUD

Das Datterich Portal resultierte aus einer Lehrveranstaltung im Sommersemester 2014 an der TUD. Anlässlich des 200. Geburtstages von Ernst Elias Niebergall (15.1.2015) haben Studierende gemeinsam mit Prof. Dr. Andrea Rapp begonnen, eine spannende und informative Zusammenstellung über den Datterich ins Netz zu zaubern. Unbedingt sehenswert! 
Datterich Festival AKTUELLE News und Infos gibts uff de Festival Hampage ... hier gugge ;-)


Datterich ist dem Wein in liebevoller Freundschaft zugetan, was ihm seinen Job als Finanzbeamter kostet. ist, Fortan schlägt er sich als philosophischer Schnorrer durch und ist Stammgast in Darmstädter Kneipen. Vorliegender Streifen basiert auf einer Aufführung der Städtischen Bühnen Frankfurt mit Joseph Offenbach in der Titelrolle.

HANS CHRISTIANSEN AUF DER MATHILDENHÖHE

Kunsthandwerker und Maler des Jugendstils

Hans Christiansen gilt als einer der Pioniere des Jugendstils und prägte vor allem die Künstlerkolonie in Darmstadt. Auf der Mathildenhöhe lässt sich nun erstmals eine Retrospektive zu seinem Wirken bewundern. 

Es ist kaum vorstellbar, dass die Schau "Hans Christiansen. Die Retrospektive" tatsächlich der erste genaue Blick auf diesen, für den Jugendstil so wichtigen Künstler ist. Die Auseinandersetzung mit dem Pionier war lange überfällig; dass sich gerade die Mathildenhöhe dieser angenommen hat, ist nur logisch, ist Hans Christiansen doch der Erstberufene der "Darmstädter Sieben". "Christiansen ist sicherlich der farbigste Vertreter der Künstlerkolonie", sagt Ralf Beil, der Direktor der Mathildenhöhe. "Er war jemand, der auffiel und einen ganz eigenen Charakter hatte."

Dass der Künstler, der seine Karriere als Dekorationsmaler in Hamburg begann, so heraussticht, liegt nicht zuletzt an der großen Vielfalt und Virtuosität seines künstlerischen Schaffens. Bevor er nach Darmstadt berufen wurde, arbeitete Hans Christiansen viele Jahre erfolgreich in Paris. Beeinflusst durch Künstler wie Toulouse-Lautrec, eignete er sich dort eine leidenschaftliche, unkonventionelle Formsprache an, die ihn in Darmstadt einzigartig machte. Farbintensität, Schwung und erotische Elemente lassen die unmittelbare Beeinflussung durch die Pariser Kultur sichtbar werden.

In seiner Arbeit strebte Christiansen stets eine größtmögliche Vielfalt an. Daher bemühte er sich auch um eine Gleichstellung von angewandter und freier Kunst; diese Kombination sollte es ihm ermöglichen, sich frei zu entfalten und seine gesamte Umgebung ästhetisch zu gestalten. In der Ausstellung wird dieser Ansatz deutlich spürbar: Neben Teppichen, Tellern und Vasen, finden sich auch Zeichnungen, Gemälde und Plakate von Hans Christiansen. Alle sind sie bis ins Detail liebevoll gestaltet und zeigen, dass es für den "Franzosen" der Mathildenhöhe in seinem Wirken keine Grenzen gab. In seiner Hingabe zu einer vollkommen Ästhetik ging er sogar so weit, dass er für seine Frau Kleider passend zu dem Interieur des Hauses entwarf. Eines dieser Kleider, eine wundervolle rote Abendrobe aus Wildseide, ist in der Schau sowohl als Skizze als auch an einer Puppe drapiert zu sehen. Es wurde extra für die Retrospektive von einer Kostümdesignerin angefertigt.

Die Ausstellung deckt thematisch alle Lebensstationen des Künstlers ab: Vom Hamburger Frühwerk bis zum Wiesbadener Spätwerk. Entstanden ist sie in Zusammenarbeit mit dem Museumsberg Flensburg, der über eine große Hans Christansen-Sammlung verfügt, die aktuell aufgearbeitet wird, sowie mit dem Bröhan Museum in Berlin und in der Villa Stuck in München. Die Schau wird in allen Häusern zu sehen sein. Die Eröffnung auf der Mathildenhöhe wird am Samstag, den 1. Oktober, ab 18.30 Uhr mit einer Vernissage gefeiert.

>> "Hans Christiansen. Die Retrospektive", 12. Oktober bis 01. Februar, Vernissage: 11. Oktober, 18.30 Uhr, Mathildenhöhe Darmstadt, Olbrichweg 13a. Weitere Informationen gibt es hier. http://www.mathildenhoehe.eu/

Hans Christiansen Illustration 1900

Hans Christiansen Petites Femmes Illustration 1899 

Welterbe werden!

KÜNSTLERKOLONIE MATHILDENHÖHE DARMSTADT


Die Künstlerkolonie Mathildenhöhe wurde aktuell in die deutsche Vorschlagsliste für das UNESCO-Welterbe aufgenommen. Dieses Ereignis ist Anlass, öffentlich über den erfolgreichen Antrag umfassend in einer Ausstellung zu informieren. Auf 17 Tafeln werden in Texten und Abbildungen das Welterbe-Procedere, politische Entscheidungen, Themen und Inhalte des Antrags dargestellt. Vorrangiges Ziel ist es, die Bürgerinnen und Bürger Darmstadts und der Region als Unterstützer auf dem Weg zum UNESCO-Welterbe zu gewinnen.

Im Rahmen der rund zweimonatigen Ausstellung erhalten die Bürgerinnen und Bürger einen umfassenden Einblick zum Procedere des Antrags auf der Grundlage der seit 40 Jahren bestehenden Welterbekonvention der UNESCO, über die Erfüllung der geforderten Kriterien wie, ‚außergewöhnlicher universeller Wert’ oder ‚Echtheit und Unversehrtheit der Mathildenhöhe’ sowie eine Darstellung des Nominierungsgebiets und des damit verbundenen Denkmalschutzes. Darüber hinaus liefert die Ausstellung Informationen über die von den politischen Gremien der Wissenschaftsstadt Darmstadt getroffenen notwendigen Entscheidungen im Rahmen der Vorbereitung, die die Antragstellung ermöglicht haben und zeigt wie es nun weitergehen kann.

Die Inhalte des Welterbe-Antrags sind in der Ausstellung thematisch gegliedert und spiegeln die außerordentliche Vielfalt der innovativen architektonischen und künstlerischen Aktivitäten der Künstlerkolonie Mathildenhöhe in den Jahren 1901 bis 1914 wider. Die vier Landesausstellungen der Künstlerkolonie bilden die ideellen Grundlagen, aus denen sich die Gesamtanlage der Mathildenhöhe entwickelt hat. Vorgestellt werden die Themen Wohnen und Arbeiten, Erneuerung des Ausstellungswesens, Temporäre Bauten, Reform der Gartenkunst, Skulpturen und Brunnen im Außengelände, Erneuerung der Raumkunst, Feste – Theater – Tanz, Förderung des Handwerks, bevor am Ende in Beispielen auf vergleichbare Stätten und Entwicklungen in Europa (wie etwa in Barcelona, Brüssel, Abramcevo und Monte Verità) und auf die Ausstrahlung der Mathildenhöhe als Schnittstelle für die Entwicklung der Moderne geblickt wird (wie die Gründung des deutschen Werkbunds, des Bauhauses in Weimar und Dessau, der Weißenhofsiedlung in Stuttgart oder der Weißen Stadt in Tel Aviv). Quelle: Stadt-Darmstadt

Die Ausstellung ist jeweils samstags und sonntags von 14 bis 16 Uhr geöffnet. An den Samstagen werden um 14 Uhr Führungen angeboten. Für Gruppen und Schulklassen sind Führungen auch an den anderen Wochentagen nach Vereinbarung möglich. Anmeldungen nimmt die Projektleitung Entwicklung Mathildenhöhe unter der Mail-Adresse inge.lorenz@darmstadt.de entgegen. Der Besuch der Ausstellung ist außerdem in die öffentlichen Führungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH zur Mathildenhöhe aufgenommen.


Call a Bike

Fahrradmietsystem „Call a Bike“ wird auf ganz Darmstadt ausgeweitet DB Rent und AStA der TU Darmstadt vereinbaren Kooperation

Fahrradmietsysteme sind in Städten bereits seit einiger Zeit Teil der Mobilitätsangebote, die Bürgerinnen und Bürger gerne in Anspruch nehmen, um sich im städtischen Umfeld fortzubewegen. In Darmstadt werden jetzt sukzessive stadtweit an insgesamt 30 Standorten Stationen des Fahrradmietsystems „Call a Bike“ der Deutschen Bahn AG eingerichtet. Dies geschieht auf Basis einer Vereinbarung zwischen DB Rent, HEAG mobilo, sowie dem AStA der TU Darmstadt. Das Angebot an Mietfahrrädern, das sich bisher nur auf den Hauptbahnhof und Standorte der Hochschulen in der Stadt beschränkte, wird somit auf das gesamte Stadtgebiet ausgeweitet. „Die Mietfahrräder werden von den Studierenden in Darmstadt bereits sehr gut angenommen“, erklärt Tim Steinhaus, Mobilitätsreferent des AStA der TU Darmstadt. Künftig profitieren auch alle anderen Darmstädter Bürgerinnen und Bürger von „Call a Bike“. „Im Gegensatz zu unserer Station am Hauptbahnhof ist es nun möglich, die Fahrräder an allen Stationen im Stadtgebiet und an der TU Darmstadt zu mieten und wieder zurück zu geben“, erläutert Christian Mahner, Vertriebsleiter Süd/West der DB Rent: „Wir freuen uns, den Darmstädtern diese Möglichkeit zu geben.“


Noch mobiler mit der Call a Bike-App!

Holen Sie sich jetzt die Version für iPhone, Android oder BlackBerry, um Räder noch schneller zu finden und direkt zu entleihen!

Alle verfügbaren CallBikes werden automatisch am aktuellen Standort auf einer interaktiven Karte angezeigt. Entleihe und Rückgabe sind direkt aus der Applikation heraus möglich - Anrufe oder Eingaben am Terminal sind nicht erforderlich. Außerdem stehen Ihnen alle bekannten Routing-Funktionen zur Verfügung, so dass Sie sich ganz einfach zu den Rädern navigieren können.

Die Applikation steht Ihnen gratis als Download zur Verfügung. Fotografieren Sie einfach mit einem Barcodescanner den QR-Code ab oder suchen Sie im jeweiligen App Store nach "Call a Bike".

Download für Windows Phone
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Für iPhone, iPod touch
Für Android-Handys
Für BlackBerrys
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